Menschen unterscheiden sich darin, wie sie ihre Umwelt wahrnehmen, Informationen verarbeiten, kommunizieren und Beziehungen gestalten. Wie können wir diese Unterschiede besser verstehen? Was unterstützt Menschen dabei, mit Belastungen umzugehen, ihre Bedürfnisse auszudrücken und eigene Ressourcen zu nutzen?
Dieser Kompetenzlehrgang verbindet Resilienzförderung mit Grundlagen zu Neurodivergenz und einer bedürfnisorientierten Beziehungsgestaltung. Die Teilnehmenden beschäftigen sich insbesondere mit ADHS, Autismus und Hochsensibilität und lernen, unterschiedliche Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen differenziert zu betrachten. Hochsensibilität wird dabei als eigenständiges Thema behandelt und nicht mit ADHS oder Autismus gleichgesetzt.
Im Mittelpunkt steht eine respektvolle, ressourcenorientierte Begleitung, die sowohl persönliche Fähigkeiten als auch belastende Umweltbedingungen berücksichtigt. Sie lernen, Kommunikation, Rahmenbedingungen und Methoden an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Weitere Schwerpunkte sind Selbstregulation, der Umgang mit Veränderungen und die Begleitung von Kindern und ihren Bezugspersonen.
Ein Einstieg ist laufend nach persönlicher Abstimmung mit der Lehrgangsleitung möglich. Die Reihenfolge und Terminplanung der fünf Seminare werden individuell vereinbart.
Die Seminare sind Bestandteil des Diplomlehrgangs „Ganzheitlich Systemischer Lebens- & Begegnungscoach“. Bereits absolvierte Seminare werden bei einem späteren Wechsel in den Diplomlehrgang berücksichtigt. Der Abschluss des gesamten Diplomlehrgangs erfordert zusätzliche Seminare und Abschlussleistungen.
Die erworbenen Kenntnisse ergänzen die persönliche und berufliche Qualifikation. Ihre berufliche Anwendung erfolgt im Rahmen der jeweiligen gesetzlichen Befugnisse.
Nach Abschluss des Kompetenzlehrgangs können Sie:
Menschen aus pädagogischen, sozialen, beratenden und gesundheitsnahen Berufsfeldern, Coaches, Trainer:innen und Führungskräfte sowie Interessierte, die neurodivergente Lebensrealitäten besser verstehen möchten. Ebenso angesprochen sind Personen, die ihre Kompetenzen in der Begleitung von Kindern, Erwachsenen und deren Bezugspersonen erweitern möchten.
Bereitschaft zur Selbstreflexion, zur aktiven Mitarbeit und zum respektvollen Austausch in der Gruppe. Vor dem Einstieg erfolgt eine persönliche Abstimmung mit der Lehrgangsleitung.
Es sind keine fachlichen Vorkenntnisse als Zugangsvoraussetzung erforderlich.
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